Kreismedienzentrum

Landkreis Waldshut

AV-Geräte im Verleih

 

 Lautstärke-Ampeln

 Infos zum Einsatz

 Gebührensatz

 zurück: AV-Geräte

 

Verleihnummer:
85 17200

Gerätemodell: Lautstärke-Ampel mit Fernbedienung

Gebühr

 

 

Maße: 44 x 11 x 14 cm;
Gewicht: ca. 900 g

Fernbedienung

Netzteil mit 2m-Kabel

 

 

Kinder kennen die Verkehrsampel, sie verbinden damit lernpsychologische Prinzipien - ROT ist verboten - GRÜN ist erlaubt. Ab Flüster-Lautstärke (50 Lautstärke-Einheiten) springt die Lautstärke-Ampel einstellbar in 10-er Schritten an. Bei einer Lautstärke von 110 Lautstärke-Einheiten (Bohrhammer) ist die Obergrenze erreicht. Lehrkräfte und Erzieherinnen können einstellen, wann es ihnen zu laut wird. Dann schaltet die Ampel wie im Verkehr zuerst auf GELB und dann auf ROT. Ein Warnton ist bei ROT zuschaltbar.

 

Die Fernbedienung hat folgende Vorteile:
Alle Funktionen sind per Fernbedienung und mit Drucktasten am Gerät regelbar

-          An/Aus-Geräte-Schaltung

-          Empfindlichkeit (in % des Messbereiches)

-          An/Aus des Warntones bei ROT

-          Lautstärke des Warntones bei ROT

Man kann dieses Gerät auch hoch aufhängen und es trotzdem komfortabel bedienen. Alle können die Signale sehen. Der Warnton bei ROT ist bei diesem Modell in der Lautstärke einstellbar.


Auf Wunsch zeigt die Ampel auch Dauerlicht - zum Beispiel ROT als Zeichen der absoluten Ruhe während der Stillarbeit.

 

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Verleihnummer:
85 17201

Gerätemodelle: Lautstärke-Ampel

Gebühr

 

 

Maße: 44 x 11 x 14 cm;
Gewicht: ca. 900 g

Netzteil mit 2m-Kabel

 

 

Kinder kennen die Verkehrsampel, sie verbinden damit lernpsychologische Prinzipien - ROT ist verboten - GRÜN ist erlaubt. Ab Flüster-Lautstärke (50 Lautstärke-Einheiten) springt die Lautstärke-Ampel einstellbar in 10-er Schritten an. Bei einer Lautstärke von 110 Lautstärke-Einheiten (Bohrhammer) ist die Obergrenze erreicht. Die  Ampel schaltet wie im Verkehr zuerst auf GELB und dann auf ROT.

Ein zusätzlicher Warnton ist bei ROT zuschaltbar.

 

 

Netzschalter ein/aus

 

 

Warnton bei ROT ein/aus

 

 


Die Einstellung der Empfindlichkeit erfolgt
mittels Drehregler an der Frontseite links.

 

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Lautstärke-Ampel zum Ausleihen:


Testen Sie ein bis zwei Wochen kostenfrei die pädagogische Effizienz,

bevor Sie ein solches Gerät für Ihre Institution beschaffen


In deutschen Klassenräumen ist es nach Ansicht von Experten meistens zu laut. «Kinder werden durch hohes Lärmaufkommen in ihrem Lernen behindert», meint die Kooperation «Lärmprävention in Bildungseinrichtungen». Lehrer nennen Unterrichtslärm als wichtigste Belastung in ihrem Schulalltag. Experten schlagen als Gegenmaßnahme u. a. den Einbau von schallschluckenden Materialien vor, um die Nachhallzeit von Klassenräumen zu verringern. In Untersuchungen sei gezeigt worden, dass bereits durch den Lärm von unverständlichen Hintergrundgesprächen in Klassenräumen die Leistung von Kindern um bis zu 25 Prozent vermindert gewesen sei, sagte die Wahrnehmungsforscherin Maria Klatte von der Universität Oldenburg. Sobald das Umfeld lauter wird, spricht man unbewusst oft selbst auch lauter und versucht, die anderen zu übertönen. Die Folge: Der Lärmpegel steigt noch rascher an.


Neben baulichen Maßnahmen können Kinder und Jugendliche im Unterricht außerdem lärmarmes Verhalten einüben. Hierbei sind Lärmampeln ein hilfreiches Unterstützungssystem. Sie machen Lärm sichtbar und bewusst und helfen dadurch, den Lärmpegel zu senken. Durch ein eingebautes Lärmpegelmessgerät wird die Lautstärke gemessen. Smiley-Gesichter in rot, gelb-orange und grün zeigen die objektive Lärmsituation im Raum an. Die Kinder erkennen durch das optische Signal, wann sie leiser werden sollen. Entscheidend ist - die Ampel ist objektiv und nicht an eine Person gebunden.

Unsere Lärmampeln haben einen frei einstellbaren Lautstärkebereich. Zusätzlich ergänzt der zu- und abschaltbare Warnton akustisch das Erreichen der Rot-Grenze.

 

Pädagogische Tipps zum Einsatz (aus:  Bernd Richter; dipl.Psych.: Die Lautstärkenampel)

 

Aus allen Schulklassen und Kindergartengruppen wird im praktischen Einsatz der Lautstärke-Ampel berichtet, dass es nicht ausreicht, nur das Gerät aufzuhängen oder aufzustellen. Kein Gerät kann Psychologie und Pädagogik ersetzen. Immer gehört dazu:

 

Ø       Verhaltens-Regeln mit den Kindern vereinbaren

Ø       Vereinbarte Regeln mit dem größten Plakat im Klassenraum visualisieren

Ø       Bei jedem Regelverstoß Kind an das Plakat führen und den Verstoß besprechen

Ø       Vertrag abschließen, wie Regelverstoß künftig vermieden werden kann

Ø       Regeln in Kl. 1 - 4 wöchentlich durch ein Klassengespräch aktualisieren

Ø       Regeln ab Kl. 5 bis Kl. Ende 10 monatlich durch ein Klassengespräch aktualisieren

Ø       Bei Regelverstößen heftig durchgreifen –das Kind muss den Tadel wirklich merken

Ø       Schminken Sie es sich ab, „nur“ eine nette Lehrerin sein zu wollen

 

In einigen wenigen Fällen hat der Einsatz der Lautstärke-Ampel nicht die erwünschte Wirkung erbracht. Einige männliche Schüler machten sich einen Spaß daraus, das Gerät durch kurze, harte Schallereignisse (mit dem Lineal auf den Tisch schlagen o.ä) zu dauerndem Anspringen zu veranlassen, was dann von anderen mit lautem Gelächter kommentiert wurde. In solchen Fällen sollte sofort von Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen Gebrauch gemacht werden, für die es in allen Bundesländern entsprechende Erlassregelungen gibt.

 

INTERNET-Links:

 

*      Lärmerziehung: Rotlicht gegen den Krach (www.focus.de)

*      Marktübersicht und Bezugsquellen (www.paedboutique.de)

*      Marktübersicht und Bezugsquellen (www.laermampel.de)

*      Lärmpegel im Klassenzimmer meist deutlich zu hoch (www.lehrerfreund.de)

*      Lärm in Bildungseinrichtungen (Landesunfallkasse NRW)

 

Presse:

 

PROJEKT LÄRMAMPEL LIPPE  (  http://www.laermampel-lippe.de )

 

Zusammen mit dem Schulpsychologischen Dienst der Stadt Detmold wurden an 15 Schulleiter im Regierungs.-präsidium Detmold jeweils eine Lärmampel (…) zum Test übergeben. Diese Grundschulen hatten nun die Möglichkeit, 10-12 Wochen die Lärmampel einzusetzen. Danach erfolgt eine schriftliche (standardisierter Fragebogen) sowie mündliche Erfahrungsabfrage. Insgesamt konnte ermittelt werden, dass der Einsatz der Geräte zu einer erheblichen Lärmverminderung und einer Entlastung der Lehrkräfte führte ...