AKW Leibstadt                                © KMZ Waldshut

 

LANDKREIS WALDSHUT
KREISMEDIENZENTRUM

 

Risikofaktor Kernenergie

 

Tschernobyl und seine Folgen

 

Kernkraftwerke als Energielieferanten

 

Unser Medienangebot

 

 

 

42 54338

Video VHS

 

D 1991

43 min

42 54753

Video VHS

 

D 1990

15 min

Ein Kernkraftwerk

46 54965

DVD

 

D 1999

44 min

Tschernobyl: Der atomare Schrecken


„Es erschien uns, als starre uns ein intelligentes, bedrohliches Wesen an, ein Lebewesen, das tötet ohne sich zu bewegen.“

Der GAU: Am 26. April 1986 explodiert Block vier des Atomkraftwerks Tschernobyl - Radioaktivität in der Größenordnung von 400 Hiroshima-Bomben wird freigesetzt.

Radioaktivität, die schon bald Deutschland erreicht. Eine unglaubliche Vertuschungs- und Täuschungskampagne beginnt, verniedlicht die Gefahr. Umweltschützer sehen sich von Wirt-schaftsmächten belogen und betrogen, Eltern bangen um die Gesundheit ihrer Kinder.

Dieser Film schildert in dramatischen Bildern den Hergang des Unglücks, die Verstrahlung vor Ort, das Schicksal der an Schilddrüsenkrebs erkrankten Kinder - und die Stimmung, der durch Katastrophennachrichten sensibilisierten deutschen Bevölkerung - vom Waldsterben über die verseuchte Muttermilch bis hin zur geplanten Wiederaufbereitungsanlage für Kernbrennstoffe in Wackersdorf. Dokumentation des Bayrischen Rundfunks BR.

 

46 54199

DVD

 

D 2000

25 min

46 81466

DVD

oder

42 84854

Video VHS

 

D 2001

30 min

Geboren im Jahr der Katastrophe


Vom Leben nach Tschernobyl

 

In den frühen Morgenstunden des 26. April 1986 ereignete sich die folgenschwerste Katastrophe in der Geschichte der Kernenergie: Der Reaktorunfall in Tschernobyl. Die freigesetzte Radioaktivität verseuchte mehr als 46.000 Quadratkilometer im Süden des Landes. Noch heute leben Menschen in strahlenverseuchten Gebieten. Zum Beispiel Natascha, 15 Jahre alt. Sie leidet, wie viele andere unter der Strahlenbelastung und darf einmal im Jahr zur Erholung ins Schullandheim "Nadeshda".

46 54966

DVD

 

D 2004

70 min

 

Das Atomzeitalter


Vorhof zur Hölle


Mit der Entdeckung der Kernspaltung beginnt eine geschichtliche Entwicklung, die planmäßig zum Bau der Atombombe führt. Dabei drängt sich die Frage nach dem verantwortlichen Handeln der Menschen auf. Eingebettet in zahlreiche historische Dokumente werden die militärischen und zivilen Aspekte der Nutzung der Kernenergie behandelt.


Dass die so genannte friedliche Nutzung der Kernenergie nur eine Illusion ist, wissen wir spätestens seit dem 26. April 1986, seit dem GAU von Tschernobyl. Wie konnte es soweit kommen? Der Film zeigt den Weg der Wissenschaftler, Generäle und Politiker, von Otto Hahns erster Kernspaltung, von Einsteins Brief an Präsident Roosevelt, die "A"- und "H"-Bombentests bis zur Katastrophe von Tschernobyl.

46 82004

DVD

 

D 2007

30 min

Tschernobyl all inclusive - Reise in ein verstrahltes Gebiet


Die Reportage begleitet Tschernobyl-Touristen, fragt nach den Motiven der Besucher wie auch nach dem Umgang mit der alltäglichen radioaktiven Gefahr und beschreibt einen Tag und eine Nacht in der Sperrzone. Der explodierte Reaktorblock 4 hatte am 26. April 1986 weite Landstriche Bjelorusslands und Russlands radioaktiv verseucht. Ein Areal von 30 Kilometern rund um den Unglücksreaktor wurde damals zur Sperrzone erklärt und abgeriegelt. Fast täglich treffen heute Reisegruppen in der Sperrzone ein. Nach einem festen Tourenplan mit Haltepunkten werden die Gäste durch die Zone gefahren. Überraschend für die Besucher: Tausende Männer und Frauen gehen hier jeden Tag zur Arbeit, viele von ihnen übernachten auch in der Zone.

 

4602581

DVD

 

D 2008

21 min

Rückblicke auf Tschernobyl

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DVD

 

D 2007

23 min

Radioaktivität


Das Medium erläutert in mehreren Kurzfilmen, warum manche Kerne spontan zerfallen und geht auf das Phänomen Radioaktivität ein. Entlang historischer Meilensteine der chemisch-physikalischen Forschung werden die wichtigsten Versuche und Grundlagen vermittelt. Der Einsatz der Kernkraft in der Medizin oder zur Energiegewinnung und die negativen Folgen der Radioaktivität auf Mensch und Umwelt werden beleuchtet.


Zusatzmaterial ROM-Teil: Hinweise zum Unterrichtseinsatz; Arbeitsblätter; Begleithefte; Weitere Medien; Links

Die DVD eignet sich gut zum Einsatz im Unterricht. Die Thematik ist sehr anschaulich dargestellt. Nutzen und Gefahren der Radioaktivität werden deutlich gemacht. Die vorhandenen Arbeitsblätter erleichtern den Schülerinnen und Schülern die nachhaltige Beschäftigung mit den Inhalten, wobei sie zuweilen auch auf andere Informationsquellen zurückgreifen müssen.

 

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DVD

 

Aus, D, F 2008

53 min

 

 

 

 

D 2008

60 min

Energie - Welchen Weg wollen wir gehen?


Zwei Filme zum Thema nachhaltige Stromerzeugung


DVD 1: URANIUM - IS IT A COUNTRY?

 

Eine Spurensuche nach der Herkunft von Atomstrom. Australien hat die weltweit größten Uranvorkommen und dient als Beispiel dafür, woher das Uran kommt, wo es hingeht und was davon übrig bleibt. (Deutschland, Frankreich, Australien, 2008; Regie: Stephanie Auth)


DVD 2: DAS SCHÖNAUER GEFÜHL - DIE GESCHICHTE DER STROMREBELLEN AUS DEM SCHWARZWALD

 

Ein Dokumentarfilm über die Schönauer Energie-Initiativen. Er schildert die Geschichte der "Schönauer Stromrebellen" von der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl im Jahre 1986 bis zum Jahrestag der zehnjährigen Stromnetzübernahme 2007.

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DVD

 

D 2008

15 min

Kernkraft


Seit über fünfzig Jahren gewinnen wir einen Teil unseres Stroms aus der geregelten Kernspaltung; effizient in der Energieausbeute und nach wie vor gefährlich im Umgang mit dem radioaktiven Uran, dem Stoff aus dem die Wärme kommt. Die Sendung erläutert die grundlegenden Mechanismen der Kernspaltung, der Funktion eines Druckwasserreaktors, erinnert an die Kernschmelze von Three Mile Island (USA, 1979) und gibt einen Ausblick auf die Sicherheitseinrichtungen des neuesten Reaktors in Europa: des EPR in Finnland.

 

46 62493

DVD

 

D 2009

37 min

 

 

Kernkraft


Fluch oder Segen?


Wieder wird in Deutschland über Kernenergie gestritten. Dabei war der Ausstieg schon beschlossene Sache. Doch dann kamen Klimawandel und Energiekrise, und damit Fragen wie: Werden wir mit Kernkraft nicht unabhängig von fossilen Energieträgern? Können wir so nicht unser Klima retten? Zunächst werden die physikalischen Grundlagen geklärt:


Was passiert bei der Kernspaltung und wie funktioniert ein Kernkraftwerk? Auch die Gefahren erörtert: Die Folgen der Katastrophe von Tschernobyl 1986 werden gezeigt. Ein Jäger erklärt, was die Wildsau im Wald mit dem Unfall zu tun hat. Was soll mit den Nuklearabfällen geschehen, die noch für Jahrtausende radioaktiv strahlen?


Zusatzmaterial: Lexikon. ROM-Teil: Arbeitsmaterialien.


Unterkapitel der DVD:


Das Kernkraftwerk (ca. 10 min):

Funktionsweise, Reaktortypen, Sicherheitsmaßnahmen

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DVD

 

D 2009

24 min

Kernenergie


Selten werden energiepolitische Fragen so emotional diskutiert, wie die Frage nach Chancen und Risiken der Kernenergie. Einer Emotionalisierung der Debatte soll mithilfe dieser DVD entgegengewirkt werden. Anschauliche Animationen beschreiben die Nutzung der Kernenergie und Interviews mit Kernkraftbetreibern und Kernkraftgegnern stellen die verschiedenen Positionen in ausgewogener Form dar. Dabei wird die Funktionsweise verschiedener Reaktortypen ebenso erklärt wie potenzielle Probleme bei der Zwischen- und Endlagerung. Der Fall einer Kernschmelze wird simuliert.


Zusatzmaterial ROM-Teil: Arbeitsblätter; didaktische Hinweise; Ergänzende Unterrichtsmaterialien.

46 63667

DVD

Bilingual D/F

 

F 2009

98 min

Albtraum Atommüll


Die Entsorgung der radioaktiven Abfälle ist der gefährliche Schwachpunkt der Kernkraftnutzung: Aufbereitung, Transport und Endlagerung stecken voller Risiken und sind bis heute ungeklärt. Die Gefahr der radioaktiven Verseuchung von Mensch und Umwelt ist allgegenwärtig - so z.B. durch die permanenten Emissionen der französischen Aufbereitungsanlage La Hague.


Der Film dokumentiert und hinterfragt Risiken und Effizienz der nuklearen Abfallwirtschaft, verfolgt den Weg des Atommülls quer durch Europa, verdeutlicht die restriktive Informationspolitik der Industrie sowie die Proteste der Bevölkerung und den deutschen "Atomausstieg". Zusatzmaterial (ca. 39 min): Interview mit der Autorin Laure Nouhalat und Regisseur Éric Guéret.


Dieser Filmbeitrag wird dem Aktualitätsbezug des neuen Bildungsplans in besonderer Weise gerecht. Die DVD kann wahlweise in deutscher oder französischer Sprache (und zusätzlich mit englischen Untertiteln) betrachtet werden und besteht zum großen Teil aus interessanten Interviews, die aber immer wieder durch kurze Filmbeiträge unterbrochen werden.

 

46 83102

DVD

 

D 2009

30 min

Von der Kernenergie zur Zukunftstechnologie


Das Forschungszentrum Karlsruhe

4664422

DVD

 

AUS 2010

21 min

Kernenergie und Klimawandel


Das Medium beleuchtet die Grundlagen der Stromerzeugung, den Aufbau und die Funktion eines Kernkraftwerks und stellt diese Form der Stromerzeugung und einige ihrer Alternativen in das weit reichende Umfeld von globaler Erwärmung und Klimawandel.

Der Film beinhaltet Realaufnahmen, Animationen, Grafiken, Bilder und Auszüge aus aktuellen Webseiten. Zusatzmaterial: Bildarchiv; Infomaterialien; Arbeitsmaterialien; englisches Begleitmaterial.

 

 Democlip (wmv)

 

46 55105

DVD

 

D 2006

98 min

 

Prädikat:

Besonders
wertvoll

Die Wolke


Spielfilm nach dem Buch von Gudrun Pausewang


Nach einem Störfall in einem Kernkraftwerk nahe Frankfurt treibt eine radioaktive Wolke auf die kleine Stadt Schlitz zu.

Die Klassenkameraden, Hannah,16 Jahre, und Elmar, 18 Jahre, entfliehen unter dramatischen Umständen. Hannah wird kontaminiert und in den Fluchtwirren vorübergehend von Elmar getrennt, bis beide sich im Sanatorium außerhalb des Krisengebietes wieder treffen. Dort stellt sich heraus, dass auch Elmar verseucht worden ist. Trotz ihrer ausweglosen Lage schöpfen die beiden aus ihrer Liebe zueinander Hoffnung.




Didaktische Hinweise:

 

Der Film adaptiert das Buch von Gudrun Pausewang „Die Wolke“ und versetzt die Handlung in die Gegenwart (2005). Die Handlung wurde in der Filmproduktion gestrafft und entschlackt, wodurch einige Diskrepanzen zu dem Buch entstehen, die jedoch in Bezug auf die Wirkung des Films nötig waren.

 

Die Produktion ist sehr gelungen und die schauspielerische Leistung und Handlung sind überzeugend, mitreißend und bieten Identifikationsmöglichkeiten für die Schüler. Obwohl im Film die schrecklichen Geschehnisse zurückhaltend dargestellt sind, hinterlässt der Film einen starken emotionalen Eindruck und erzeugt eine tiefe Betroffenheit, die für sensible und zu junge Schüler/innen eventuell nicht leicht zu verarbeiten sind. Aus diesem Grund ist eine intensive Vorbereitung und thematische Einordnung nötig.

 

In Verbindung mit der Lektüre des Buches ist der Film gut einsetzbar.
Möglich wäre auch der Einsatz in Verbindung mit verschiedenen Fächerverbünden, z.B. Naturwissenschaft, Gesellschaftskunde und Literatur.

Im Booklet findet man ein interessantes Vorwort der Autorin, sowie einige Anmerkungen zu den Schauspielern. Im Internet (Link auf DVD) kann man auch Interviews der Autorin und der Schauspieler finden. Weiteres ausführliches Unterrichtsmaterial zum Film und zum Thema findet man im Internet zum Download.



Bildungsstandards:    Deutsch:
Hauptschule:
Bildungsstandard 9 3. Lesen/Umgang mit Texten und Medien

Bildungsstandard 10 3. Lesen/Umgang mit Texten und Medien

Realschule:
Bildungsstandard 8 3. Lesen/Umgang mit Texten und Medien

Bildungsstandard 10 3. Lesen/Umgang mit Texten und Medien

Gymnasium:

Bildungsstandard 8 3. Lesen/Umgang mit Texten und Medien

Bildungsstandard 10 3. Lesen/Umgang mit Texten und Medien


Links:

*   Infos zum Film „Die Wolke“ (inkl. Trailer) der Vertriebsfirma CONCORDE

*   Didaktische Infos zum Film „Die Wolke“ (Vision Kino)

*   Infos zum Film „Die Wolke“(Greenpeace)

*   Tschernobyl – die ersten Tage nach dem Supergau.
 Multimedia-Dossier der Tagesschau-Redaktion.

 

 

*  Erdbebensicherheit der Schweizer Kernkraftwerke (Beitrag des SF1)

 


Titelfoto: AKW Leibstadt in der benachbarten Schweiz (von Waldshut-Bernhalde aus gesehen),

ein Siedewasserreaktor: Baubeginn 1974, Inbetriebnahme 1984

In seiner Nachbarschaft befindet sich das AKW Betznau, Inbetriebnahme 1969. Beznau 1 ist mittlerweile das älteste noch im Betrieb befindliche Atomkraftwerk der Welt.

Hierzu stand in der Samstags-Ausgabe des Südkurier vom 30.8.2014:

Atomexperte rät Beznau I abzuschalten - der deutsche Atomexperte Dieter Majer rät der Schweiz, das Atomkraftwerk Beznau I aus Sicherheitsgründen (endgültig) abzuschalten.

Dieter Majer, bis 2011 Leiter der Atomaufsicht im deutschen Umweltministerium, rät der Schweiz, das Atomkraftwerk Beznau I unverzüglich abzuschalten. Das Atomkraftwerk sei unsicher, so Majer in einem Interview mit der Schweizer Boulevardzeitung Blick. „Ich rate der Schweiz: Stellt diesen unsicheren Meiler endlich ab“, wird Majer zitiert. Materialermüdung und Versprödung hätten der Anlage zugesetzt. Besonders der Reaktordruckbehälter sei durch die dauernde atomare Bestrahlung spröde geworden und nicht mehr so stabil, wie anfangs. (mhe)
Der Südkurier bezog sich auf dieses > Interview im BLICK.


                                                                  Medienzusammenstellung März 2011: R. Schöps