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Reinhard Kahl


Laufzeit:

 

Insgesamt

14 Stunden Material

auf 3 DVDs.

 

 

 

46 52805 DVD  ( 3 Stück)

Treibhäuser der Zukunft

Wie in Deutschland Schulen gelingen


Im Zentrum der 3 DVDs (inklusive Handbuch) steht der Film „Treibhäuser der Zukunft" (siehe auch Video 42 73140). Er entwirft das Bild einer möglichen Zukunft von Schule, die in manchen Schulen längst begonnen hat, wie z. B. in der Bodensee-Schule in Friedrichshafen, in der Jena-Plan-Schule in Jena, im Gymnasium Klosterschule in Hamburg und in vielen anderen zwischen Herten, Potsdam und Bremen. Im Mittelpunkt steht die Bodensee Schule, die seit 1971 Ganztagsschule ist. Die ersten drei Jahre sind die Kinder in Familienklassen zusammen. Die Altersmischung soll gar nicht erst die Illusion aufkommen lassen, die Kinder ließen sich alle auf den gleichen Stand bringen. Individualisierung des Lernens und die Förderung von Kooperation sind das "Yin und Yang" dieser und anderer erfolgreicher Schulen. Sie riskieren das eigentlich Selbstverständliche: Lernen ist eine Aktivität der Schüler. Dazu ermutigen die Lehrer, dahin zieht und erzieht die gesamte Organisation des Alltags. "Schulen, die Lebensorte geworden sind", resümiert der Kommentar im Film.

 

DVD 1:

Film "Treibhäuser der Zukunft" (115 min)

Interviews mit den Protagonisten der vorgestellten Schulen

Hinweise zu den zwei weiteren DVDs

DVD 2:

Trailer-Fassung des Films "Treibhäuser der Zukunft" (5 min)

Kurzfassung des Filmes "Treibhäuser der Zukunft" (30 min)

Interviews mit Hartmut von Hentig und Andreas Schleicher

Im Focus: Acht jeweils 15-minütige Seminare für Veran-
staltungen in der Lehrer- und Elternbildung mit den Titeln:


1. Raum und Zeit

2. Ganztagsschule

3. Heterogenität

4. Lehrer

5. Lernende Gesellschaft

6. Ideen

7. Traumschule

8. Andere Länder


DVD 3:

Ausführliche Interviews mit Experten:

Manfred Spitzer; Gisela Erler; Peter Fauser; Elsbeth Stern; Jürgen Kluge; Jürgen Oelkers; Jeanne Rubner; Jean Paul Martin; Renate Hendricks; Jürgen Hogeforster.  

 


Die erste DVD beinhaltet die Filmdokumentation (115 min) über verschiedene Modell-Schulen,
von
Jena-Plan bis Bodensee-Schule.

Auf den weiteren DVDs befinden sich die in der Videoedition (42 73140; siehe unten) nur auszugsweise eingearbeiteten Interviews in voller Länge. Ein Buch zum Film - es ist keine Gebrauchsanweisung - erläutert die angestrebte Pädagogik.

 

Weitere Infos zum Film:

 

- Bundesministeriums für Bildung

- Archiv der Zukunft


Aus mehr als 200 Stunden Filmmaterial, gedreht im Unterricht und Schulalltag, mit Lehrern, Schülern und Eltern, sowie mit Interviews von Wissenschaftlern, hat der Filmemacher und Bildungsjournalist das Bild einer möglichen Zukunft montiert, die in manchen Schulen längst begonnen hat.

 

KRITIKEN ZUM FILM


„Wer nicht mehr glauben wollte, dass auch hierzulande Schulen Lebensorte sein können, die zum Lernen Zeit lassen, in denen Lust und Leistung, Selbstständigkeit und Zusammenarbeit kein Widerspruch sind, der wird seinen Augen kaum trauen. Kahl macht den Ideologen gut gelaunt einen Strich durch die Rechnung, denn alle Schultypen sind dabei.“


DIE ZEIT 1. Juli 2004

„Er führt uns hinein, er schließt Lernorte für uns auf, von denen wir gar nicht wussten, dass Klassen- und Lehrerzimmer so überhaupt aussehen können. Lernen scheint anders zu werden - auch in Deutschland.“

TAZ  7. Juli 2004

Große Freude über den Film zeigte die graue Eminenz der Pädagogik, Bildungsforscher Hartmut von Hentig: „Mich beglücken diese Bilder von Kindern: Die Aufnahmen sind so genial wie der Kommentar des Films. Der Film kann in die Geschichte der Pädagogik eingehen".

www.ganztagsschulen.org

 

Filminfo:


Aus mehr als 200 Stunden Filmmaterial, gedreht im Unterricht und Schullalltag, mit Lehrern, Schülern und Eltern, sowie mit Interviews von Wissenschaftlern, wurde das Bild einer möglichen Zukunft montiert, die in manchen Schulen längst begonnen hat. Zugleich wird der Abstand zum häufig tristen Alltag des üblichen Unterrichts deutlich. Dort herrscht, wie die Kognitionspsychologin Elsbeth Stern im Film bemerkt, noch eine „Osterhasenpädagogik“, wenn Lehrer „Wissen verstecken, das die Schüler suchen sollen.“ Der Ulmer Hirn- und Lernforscher Manfred Spitzer kommt zu dem Befund, dass die Köpfe vieler Schüler im Unterricht auf Standby geschaltet sind. Der internationale PISA Koordinator Andreas Schleicher (OECD) muss feststellen, dass deutsche Schülerinnen und Schüler, anders als die in vielen anderen Ländern, nach dem Ende der Schulzeit mit Physik oder Chemie „nie mehr was zu tun haben wollen.“ Woran liegt das?

Der Film schaltet von der Ursachenforschung bald zum Porträt von Schulen, die diese Frage mit ihrem Gelingen beantworten. Es sind Schulen, die Kinder und Jugendliche hungrig machen und nicht satt. Schulen, die anziehende Orte geworden sind, und nicht müde oder überdrüssig machen.

Gezeigt werden die Bodensee Schule in Friedrichshafen, die Jena-Plan-Schule in Jena, das Gymnasium Klosterschule in Hamburg und viele andere zwischen Herten, Potsdam und Bremen. Diese haben Raum und Zeit des Lernens neu vermessen. Sie sind „Treibhäuser der Zukunft“ geworden.

Im Mittelpunkt steht die Bodensee Schule, eine katholische Schule, die seit 1971 Ganztagsschule ist. Die ersten drei Jahre sind die Kinder in Familienklassen zusammen. Die Altersmischung soll gar nicht erst die Illusion aufkommen lassen, die Kinder ließen sich alle auf den gleichen Stand bringen, um dann im Gleichschritt voran zu marschieren. Individualisierung und die Förderung von Kooperation sind das „Yin und Yang“ dieser und anderer erfolgreicher Schulen. Sie riskieren das eigentlich Selbstverständliche:
Lernen ist eine Aktivität der Schüler. Dazu ermutigen die Lehrer. Dahin zieht und erzieht die gesamte Organisation des Alltags. „Schulen, die Lebensorte geworden sind“, resümiert der Kommentar im Film, „erkennt man an Ritualen, Regeln und Revieren.“ Damit trifft die Dokumentation ins Zentrum der aktuellen Debatte um Ganztagsschulen. „Je mehr Zeit eine Schule hat, desto unvermeidlicher wird die Frage nach ihrer Kultur,“ heißt es im Film.

Erstaunliches hört man von Jürgen Kluge, Deutschlandchef der Unternehmensberatung McKinsey. Er macht den Vorschlag, dass sich künftig die Schulen nicht nach der Wirtschaft richten sollten, wie es entgegen allen Sonntagsreden in der Industriegesellschaft üblich war. Vielmehr sollten Schulen und Universitäten die Standards für Wirtschaft und Gesellschaft setzen, „das entspricht auch vielmehr dem menschlichen Entwicklungspfad“. Zugleich stellt Kluge als Ergebnis einer McKinsey Studie fest: Die bei PISA erfolgreichen Schulen sind zumeist Ganztagsschulen.

 

 

 


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Reinhard Kahl



Farbe / D 2004

 

 

42 73140 Video

Treibhäuser der Zukunft

Wie in Deutschland Schulen gelingen


Nach der großen Irritation durch PISA sind viele deutsche Pädagogen und Politiker nach Skandinavien, Kanada und andere Länder, die bei PISA gut abschnitten, gefahren. Sie waren verblüfft, wie sehr es dem Lernen bekommt, wenn Schulen Lebensorte sind. Der Journalist und Filmautor Reinhard Kahl hatte mit seinen Dokumentationen über Bildung in Finnland, Schweden und Kanada dazu beigetragen, den Blick auf Schulen, die gelingen, international zu weiten. Nun legt er nach einem Jahr Recherchen, Dreharbeiten und Schnitt die Ergebnisse einer Reise ins eigene Land vor. Er zeigt deutsche Schulen, in denen sich Lust und Leistung nicht beißen, sondern steigern.

 

 


Weitere Infos zum Inhalt: Siehe unter DVD 46 52805 oben.

Inhalt der Video-Edition:

1.          5-Minuten-Trailer

2.        30-Minuten-Kurzfassung

3.      115-Minuten-Langfassung